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Oscar-Fluch im Check: Wie viel Ruhm hält die Liebe aus?

Die Oscars gehen am 09. Februar in die nächste und damit 92. Runde. Wie jedes Jahr werden auch dieses Mal Millionen Zuschauer überall auf der Welt von zu Hause aus mitfiebern. Doch nicht nur die Preisträger und deren Luxusroben fesseln die Aufmerksamkeit: Spannend ist auch, wie es bei so viel Ruhm um das Privatleben der Stars bestellt ist. 

Dieser Frage sind wir auf den Grund gegangen: Dafür haben wir für euch alle 220 nominierten Haupt- und Nebendarsteller der letzten zehn Jahre sowie deren Beziehungsstatus unter die Lupe genommen. Wen hat der Oscar-Fluch heimgesucht und kurz nach dem Oscar zur Trennung der Stars geführt? Wessen Liebe hat sich bewährt? Wir haben die Ergebnisse für euch!

Hier findet ihr die Stars im Überblick, die sich kurze Zeit nach der Oscar-Verleihung von ihren Partnern getrennt haben:

Glück im Spiel, Pech in der Liebe

Insgesamt leben Männer in Liebesdingen gefährlicher, als ihre Schauspiel-Kolleginnen: Während knapp 16 Prozent der Männer nach der Oscar-Nominierung in der Liebe scheitern, sind es bei Frauen nur neun Prozent. 

Schaut man sich die Stars nach Nominierungs-Kategorie an, lässt sich ein deutliches Muster erkennen. Am meisten leiden nämlich die Nominierten der Kategorie “bester männlicher Hauptdarsteller” unter dem Oscar-Fluch: Bei mehr als 25 Prozent von ihnen ging die Beziehung kurze Zeit nach der Preisverleihung in die Brüche. Übel mitgespielt hat der Fluch Bradley Cooper, der sich bereits zweimal nach dem Oscar getrennt hat: Zuerst scheiterte seine Liebe zu Suki Waterhouse (2014), im Jahr 2019 trennten sich er und Irina Shayk nach der Oscar-Zeremonie.

Die weiblichen Hauptdarstellerinnen fallen dem Fluch wesentlich seltener zum Opfer, als die männlichen Kollegen: Nur bei neun Prozent von ihnen scheiterte die Liebe. Besonders schnell ging es bei Sandra Bullock (2010) und Ruth Negga (2017), die es nicht länger als zwei Monate mit ihrem jeweiligen Partner aushielten.

Berufserfolg trifft Liebesglück: Nebendarsteller vom Oscar-Fluch kaum betroffen

Deutlich mehr Glück hatten bis dato Nominierte der Kategorie “bester Nebendarsteller”. In den letzten zehn Jahren machte der Oscar-Fluch nämlich einen weiten Bogen um sie: So gaben nur sieben Prozent der besten männlichen Nebendarsteller nach dem Preis eine Trennung bekannt. Jonah Hill war einer dieser Pechvögel: Seine Liebe zu Isabelle McNally überdauerte die Oscars nur zwei Monate (2014).

Bei den Frauen in den besten Nebenrollen lässt sich Ähnliches beobachten: Nur für neun Prozent von ihnen das Liebesglück nicht von Dauer.

Nominierte stärker gefährdet, als Gewinner

Die Vermutung, dass der Ruhm Oscar-Gewinnern zu Kopf steigt und sie deswegen im Privatleben scheitern, ist naheliegend. Dennoch beweist unsere Analyse das Gegenteil: Es sind vor allem die Nominierten (75 Prozent), deren Beziehungen nach den Oscars im vergangenen Jahrzehnt auseinandergingen.

Hier litten ebenfalls überwiegend die Männer. Doch auch für die weiblichen Darstellerinnen hatte der berufliche Höhenflug private Turbulenzen zur Folge: Während für fast 80 Prozent der Männer die Beziehung in die Brüche ging, machten rund 70 Prozent der Frauen eine Trennung vom damaligen Partner offiziell. 

Über die Untersuchung
Für die Analyse wurden alle 220 Nominierten für und Gewinner des Oscar-Preises aus den letzten zehn Jahren untersucht. Im Fokus standen dabei die jeweils aktuellen Beziehungen der Promis zum Zeitpunkt der Oscar-Vergabe und wie lange sie nach der Preisverleihung noch aktuell blieben. 

Photo credit: Ahmet Yalçınkaya on Unsplash