So findest du heraus, wann der richtige Zeitpunkt für einen Heiratsantrag gekommen ist

Du hast in deinem Partner den Menschen gefunden, mit dem du dein Leben verbringen möchtest? Herzlichen Glückwunsch! Den richtigen Partner zu finden ist nicht die leichteste Übung auf Erden. Für dich steht aber fest, dass du mit keiner anderen Person dein Leben verbringen möchtest. Jetzt fragst du dich wahrscheinlich, wann der richtige Zeitpunkt für den Heiratsantrag gekommen ist. Da dieser Zeitpunkt sehr individuell ist, gibt es dafür kein Patentrezept. Wenn du und dein Partner folgende Voraussetzungen erfüllen, dann sollte dein Heiratsantrag mit einem glücklichen “Ja” beantwortet werden.

Eure gegenseitige Zuneigung liegt auf dem selben Level

Ihr Beide befindet euch innerhalb der Beziehung auf Augenhöhe und die Zuneigung des Einen übertrifft nicht die des Anderen? Das ist schon die beste Grundvoraussetzung für deinen Heiratsantrag. Je länger eine Beziehung läuft, desto häufiger können auch mal kleine Konflikte auftreten, aber zu betrachten ist immer das große Ganze. Liebt ihr beide euch gleichwertig, ist die Basis für eine gute Ehe und dem bevorstehenden Heiratsantrag geschaffen.

Ihr sprecht von der weit entfernten Zukunft

Planst du mit deinem Partner vielleicht schon Reisen für das nächste Jahr? Das zeugt davon, dass du und dein Partner mit eurer Beziehung glücklich seid und dass ihr auch noch lange zusammen bleiben wollt. Wenn ihr schon gemeinsame Investitionen (wie beispielsweise den Hausbau) plant, oder sogar schon von Kindern gesprochen habt, liegt die Sache auf der Hand: Das Leben soll gemeinsam weitergehen. Da ist der Heiratsantrag eigentlich nur noch Formsache.

Das Konstrukt der Ehe gefällt euch beiden

Selbst wenn die Beziehung super läuft und auch fest steht, dass die Zukunft miteinander verbracht werden soll, gibt es aber Leute, die partout nicht heiraten möchten. Es ist heutzutage keine gesellschaftliche Pflicht mehr die Ehe einzugehen und manch einer kann und will auch auf die steuerlichen Vorteile verzichten. Wenn du weißt, dass dein Partner generell für eine Ehe ist, dann sind die Voraussetzungen für den Heiratsantrag schon mal vorhanden.

Ihr kennt gute und schlechte Zeiten

Gerade in den ersten Monaten in einer Beziehung tragen die Beteiligten eine rosarote Brille. Alles am Anderen ist toll und man glaubt, den perfekten Menschen getroffen zu haben. Je mehr Monate dann ins Land ziehen, desto besser lernt man seinen Partner mit all seinen Macken kennen. Kommt dein Partner mit deinen “Macken” zurecht und andersherum genauso? Wichtig ist auch, dass ihr eine gute Streitkultur pflegt. Innerhalb einer Beziehung sind Meinungsverschiedenheiten normal, aber findet ihr beide auch eine gemeinsame Lösung für das Problem? Wenn ja, dann steht einem Heiratsantrag nichts im Wege. Wenn ihr als Paar nicht nur gute sondern auch schlechte Zeiten erlebt habt, stehen die Voraussetzungen gut für eine Ehe. Denn hier schwört ihr euch in aller Öffentlichkeit, in sämtlichen Lebenslagen zusammenzuhalten.

Ihr tut euch gegenseitig gut

Hast du das Gefühl, dass die Beziehung zwischen dir und deinem Partner eine Bereicherung für euch beide ist? Wenn ihr euch gegenseitig in jeder Lebenslage unterstützt, Verständnis zeigt und auch mal dem anderen seinen Freiraum lasst, dann seid ihr ein tolles Paar mit einer funktionierenden Beziehung!

Der Heiratsantrag soll nicht die Beziehung retten müssen

Treffen die zuvor genannten Punkte nur teilweise oder gar nicht auf deine Beziehung zu? Wenn ihr gerade in einer schwierigen Phase seid und du durch den Heiratsantrag die Beziehung retten möchtest, sind das nicht die besten Voraussetzungen. Die Probleme sollten erst gelöst werden, bevor du an einen Heiratsantrag denkst. Eine Verlobung sollte ein Höhepunkt der Beziehung sein und nicht ein Akt der Verzweiflung werden. Falls dein Partner in dieser Phase “ja” sagen sollte, könnte dies aus einer Mischung von Mitleid, Schuld und vager Hoffnung geschehen. Das sind keine guten Grundlagen für eine funktionierende Ehe. Warte erst einmal ab und arbeitet zunächst an den Baustellen eurer Beziehung. Wenn ihr diese Phase zusammen überstanden habt, kannst du immernoch auf die Knie gehen.

Hab keine Angst vor einem Nein

Natürlich steckst du nicht in den Gedanken deines Partners und er könnte wider Erwarten deinen Heiratsantrag mit einem “Nein” beantworten. Natürlich tut das erst einmal weh, aber es zeigt dir auch, an welchem Stand sich eure Beziehung befindet. Vielleicht gibt es ja auch Baustellen bei euch, von denen du gar nichts wusstest? Dafür muss sich dein Partner natürlich äußern, damit ihr an euch arbeiten könnt. Das “Nein” ist vielleicht auch nicht final und ihr verlobt euch zu einem späteren Zeitpunkt. Ein ehrliches “Nein” ist besser als jedes halbherzige “Ja”. Ergreife diese Chance, um die Beziehung auf Vordermann zu bringen und rede mit deinem Partner ohne beleidigt zu sein. Kommunikation ist das A und O in einer guten Beziehung!